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Aktuell

Der Kalender zum Buch:
„Das Rätsel der Sandbank“

Er enthält zwölf ausgewählte, farbige Aquarelle.
Das 14. Blatt gibt Informationen zum Autor des gleichnamigen Buches Erskine Childers sowie zum Grafiker und Maler Peter Turz.
Der Kalender mißt 30 x 42 cm und ist mit einer Metallspirale zur Aufhängung versehen.
Das Kalendarium, bzw. der Wandschmuck ist jahrgangslos.

Der Kalender ist im Deutschen Sielhafenmuseum in Carolinensiel (Ostfriesland) für 15 € + Verp. & Porto erhältlich.
Sein Verkauf unterstützt den Förderkreis bei seiner Arbeit für das Museum.
Hier gehts zum Museumsladen: Museumsladen
Informationen zum Künstler finden Sie hier: Peter Turz


Große Verlosung im Museum

Nun ist die Verlosung also geschehen. Frau Angelika Koch aus Herne hat sich dankenswerterweise als Glücksfee zur Verfügung gestellt.
Den ersten Preis hat Frau Jutta Marquard aus Husum gewonnen. Der große Zufall wollte es, das ihr Mann Horst den 2. Preis, eine der beiden Kuttertouren gewonnen hat. Für den 3. Preis wurde Herr Fabian Schmidt aus Winterberg gezogen.
Der 4. - 10 Preis geht hat Kerstin Ziegler aus Swisttal, Fr. Holthöfer aus Gütersloh, Jutta Hoselmann aus Werne, Enrico Prinz aus Berlin, Harry Leemhuis aus Mettmann, Ute Paschen aus Hamm und H. Kleinschmidt aus Oelde. Ihnen allen unseren herzlichen Glückwunsch. Die Preise werden den Gewinnern in den nächsten Tagen zu gesandt.


Wir möchten gern erfahren, wie Sie auf uns aufmerksam geworden sind. Deshalb finden Sie auf unseren Werbeanzeigen eine kleine Zahl. Bringen Sie doch einfach die Anzeige mit oder schreiben Sie die Zahl auf, wenn Sie den Verlosungskoupon bei ihrem Museumsbesuch ausfüllen. Es gibt eine Reihe attraktiver Preise zu gewinnen.
1. Preis wir laden Sie (2 Personen) zu einem Wochenende nach Carolinensiel ein, incl. Übernachtung und Frühstück. Dazu gibt es eine persönlich Führung nur für Sie!
2. - 3. Eine Fahrt mit dem Museumskutter GEBRÜDER AZ:5. für jeweils 2 Personen
4. – 10. Preis "Windiger Siel", der große Roman über Carolinensiel zur Blütezeit der Segelschifffahrt
Die Verlosung findet am Sonntag, 6. November 2011, unserem letzten Öffnungstag statt.

Wo sich Mensch und Meer vertragen lernten

Einen wirklich ausgefallenen Museumsführer stellte die Stiftung Deutsches Sielhafenmuseum gestern im Kapitänshaus des Carolinensieler Museums vor. Der Vorstand der Stiftung hatte den Journalisten Hans-Peter Heikens für dieses Projekt gewonnen. Heikens entwickelte rund um die vielfältigen Themen des Museum eine Familiengeschichte, die mit der Umsiedlung des Geestbauern Johann Geerdes Janssen in den neu gegründeten Sielort Carolinensiel seinen Anfang nimmt. Im Laufe der Geschichte werden die verschiedenen Museumsthemen wie Küstenschutz und Deichbau, Schifffahrt, Fischerei, bis hin zum Tourismus eingebettet und so auch ihre Zusammenhänge dargestellt. Stiftungsvorsitzender Arian H. Willms hob u.a. die reiche Illustration und die hohe Druckqualität hervor, „damit hat das Museum einen guten Werbeträger und dem Gast wird ein tolles Souvenir angeboten“. Auch die anwesenden Mitglieder des Stiftungsrates, Johann Hillerns und Henry Aden von der Küstenräucherei Albrecht, sowie die stellvertretenden Vorstände Robert Allmers und Ortsvorsteher Siebo Lübben gefiel die Broschüre ausgesprochen gut und sie waren einhellig der Meinung: „Solch eine Darstellung der Lebenszusammenhänge an unserer Küste hat bisher gefehlt.“
Die Stiftung Deutsches Sielhafenmuseum wurde im Jahre 2005 gegründet und hat das Ziel „das Deutsche Sielhafenmuseum in allen Belangen zu fördern“. Sie hat auch dieses Projekt aus den Zinserträgen des bisher eingeworbenen Kapitals finanziert, der Kapitalstock darf bei einer Stiftung nicht angegriffen werden.
Museumsleiter Manfred Sell dankte im Namen des Museums für das Engagement der Stiftung: „Ihr habt uns ein tolles Geschenk gemacht.“

Mitglieder der Stiftungsgremien präsentieren das neue Projekt für das Museum, von links: Robert Allmers, Henry Aden, Arian H. Willms, Siebo Lübben und Museumsleiter Manfred Sell

Neue Attraktion am Museumshafen

Keiner, der seit Montag die neue Skulptur am Museumshafen in Carolinensiel sieht, kann sich ein Schmunzeln verkneifen, der „gemeine Badegast“ zeigt Wirkung. Auf Initiative von Christoph Essing, Eigner eines der traditionellen Segelschiffe im Museumshafen, beschäftigte sich der gelernte Zimmermann und Künstler Wolfgang Wefer aus Hude mit dem Stück eines alten Dalbens, der ursprünglich im Hafen von Spiekeroog stand. Ziel war es eine originelle Skulptur mit Bezug zum Museumshafen zu schaffen. Es wurde die freundliche Karikatur eines „gemeinen Badegastes“, der es seinen real lebenden Vorbilder nachmacht, er fotografiert den Museumshafen.
In früheren Zeiten wurden die Touristen überall an der Küste als Badegast bezeichnet. Aber auch bei der Marine wurde der Begriff über Jahrzehnte für die nicht seemännisch tätigen Besatzungsmitglieder, wie z.B. Arzt o.ä. benutzt, “die sind an Bord ja fast wie im Urlaub“.
Die Skulptur wurde dem Deutschen Sielhafenmuseum zum Dank für die vielen Initiativen zur Bewahrung der traditionellen Schifffahrt übergeben. Der Künstler Wolfgang Wefer wird während der WattenSail am kommenden Wochenende vor Ort sein und an einer weiteren Skulptur arbeiten.

Nach getaner Arbeit, v L: Initiator Christoph Essing, Badegast, Herbert Marx und der Künstler Wolfgang Wefer.

Nach getaner Arbeit, v L: Initiator Christoph Essing, Badegast, Herbert Marx und der Künstler Wolfgang Wefer.


Stiftung Deutsches Sielhafenmuseum

Unsere Stiftung wurde vor 5 Jahren gegründet und hat schon erste Projekte gefördert. Einen Bericht über die Sitzung der Stiftungsgremien sowie über die Aufgaben und Ziele der Stiftung finden Sie hier: Stiftung Deutsches Sielhafenmuseum. Sie können auch über den Button auf der linken Seite unseres Menues gehen.

Museumskutter GEBRÜDER AZ:5. auf Tour

Die Fahrt mit dem Traditionsschiff GEBRÜDER AZ:5. ist jedesmal ein ganz besonderes Erlebnis. Nirgendwo sonst an der gesamten ostfriesischen Küste gibt es die Möglichkeit mit einem historischen Segelkutter (GEBRÜDER wurde 1929 gebaut!) das Weltnaturerbe Wattenmeer zu erleben. Entweder die ca. 4 stündigen Programme "Leinen los!" oder das "Wangerooge für Abenteurer". Während des ganz besonderen, ca. 9-stündigen Törns erleben die Gäste das einmalige Naturparadies auf eine ganz besondere Art und Weise. Die große Besonderheit: bei ablaufenden Wasser gehen die Gäste in Begleitung einer erfahrenen Wattführerin auf halben Wege nach Wangerooge von Bord. Dann gehts zu Fuß zur Insel. Gegen Abend holt GEBRÜDER die Gäste dann wieder in Wangerooge ab. Ein ganz besonderes Erlebnis! Fahrkarten und weitere Informationen im Nationalpark Haus Carolinensiel (Tel.: 04464-8403)

Den aktuellen Jahresfahrplan finden Sie hier!

Stiftung übergibt Exponate

Museumsleiter Manfred Sell war sichtlich erfreut, als er eine ganze Reihe Exponate für das Deutsche Sielhafenmuseum entgegen nehmen konnte. Erworben wurden sie von der Stiftung Deutsches Sielhafenmuseum, die die Arbeit des Museums seit 2005 begleitet. Robert Allmers (im Bild links) und Klaas Wachtendorf (Bild Mitte) als Vertreter des Stiftungsvorstandes übergaben die Exponate aus einer ehemaligen Privatsammlung. Die wertvollen Stücke, u.a. eine Seekiste mit Signalflaggen aus der Zeit um 1900, sowie diverser Navigationsgeräte und nautischer Ausrüstungsgegenstände füllen Lücken in der Sammlung des Carolinensieler Museums. Die Exponate werden z. Zt. inventarisiert und für eine Kabinettausstellung vorbereitet.
Vorstandsvorsitzender Klaas Wachtendorf kündigte für die nächsten Wochen eine weitere Spende der Stiftung an, man werde einen ganz besonderen Museumsführer vorstellen können.
Weitere Informationen zur Stiftung Deutsches Sielhafenmuseum finden Sie hier.

Moin und die besten Wünsche für 2011

Im Terminkalender sind inzwischen fast alle Termine und Veranstaltungen für die Saison 2011 veröffentlicht! Wir haben wieder viel mit Ihnen vor! Schauen Sie doch mal rein. Termine

Neue Attraktion am Museumshafen

Rechtzeitig zur WattenSail 2010, die am kommenden Freitag beginnt, überraschten die Dauerlieger im Museumshafen Museumsleiter Manfred Sell mit einer großen Bildhauerarbeit. Der „Utkieker van't Höft“ wurde in der Huntewerft, einem außerschulischen Lernort in Dötlingen von dem Bildhauer Reinhardt Kowal nach einer Idee von Christoph Essing geschaffen. Die Dauerlieger im Museumshafen sagen damit einen Dank für die Möglichkeiten, die den Besitzern der traditionellen Schiffe in Carolinensiel geboten werden.
Der „Utkieker“ steht auf dem Höft, dem traditionellen Vorplatz am Eingang zum Hafen und schaut erwartungsvoll nach den Schiffe, die den Museumshafen anlaufen. Zu den etwa 50 Schiffen, die auch in diesem Jahr erwartet werden, gehört auch die GESINE von Papenburg, die dieses Jahr ihr 25 jähriges Jubiläum feiert. Die GESINE ist der einzige Frachtsegler vom Typ Galiot der in Deutschland existiert und wurde seinerzeit von Auszubildenden der Meyer Werft gebaut.

Große Sonderausstellung
velängert bis November 2011

ORA et LABORA - Schifferalltag contra Seemannsromantik

Die Geschichte

Ein Schiff schreibt Geschichte. Die 1895 im holländischen Kiel-Windeweer gebaute Ora Et Labora - eine eiserne Tjalk - steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Im Jahr 1909 erlangt die Ora Et Labora eine traurige Berühmtheit. Das Schiff gerät am 3. Dezember 1909 vor Minser Oog im Jadefahrwasser in Seenot. Von Horumersiel brechen neun Rettungsmänner mit dem Ruderboot Vegesack zu einer gefährlichen Rettungsaktion auf.

Zunächst können die Seenotretter den holländischen Kapitän E. Smit und seine Familie retten. Doch in schwerem Sturm wird die Lage dramatisch. Insgesamt sieben Menschen verlieren ihr Leben, darunter der Kapitän selbst, seine Frau und ihr fünf Monate altes Kind und einer seiner zwei Brüder, die ebenfalls an Bord waren. Unglück geht als „Todesfahrt der Vegesack“ in die Annalen ein.

Die Geschichte der Ora Et Labora geht weiter. Der in Neuharlingersiel ansässige Harm Janssens – seiner Herkunft wegen auch Harm Holländer genannt – bringt das Schiff wieder in Fahrt. Seine logbuchartigen Journale aus der Zeit von 1910 bis 1931 sind im Besitz des Deutschen Sielhafenmuseums. Sie berichten auf einzigartige Weise von der Arbeit und dem Leben eines Küstenschiffers zu einer Zeit, als Lastwagen und Motorschiffe mehr und mehr den Transportalltag bestimmten.

Der holländische Kapitän ist einer der letzten seiner Zunft, die ohne Motorisierung das harte Geschäft der Küstenschifffahrt betreiben. Die Tagebücher berichten vom Arbeitsalltag an Bord, sie beschreiben die Wetterverhältnisse genauso wie die Arbeit beim Laden. Seemannsromantik sieht anders aus. Auch das Fahrtgebiet ist verzeichnet: Es reichte von Rotterdam über Hamburg, Kopenhagen bis nach Göteborg und Stettin.

Die Ausstellung

Die Ausstellung beleuchtet am Beispiel des Unglücks der Ora Et Labora das historische Seenotrettungswesen. Ausgestellt werden u.a. die ledernen Seestiefel des damaligen Vormannes der Vegesack, Heinrich Tiarks, und das Signalhorn, mit dem damals die Rettungsmänner alarmiert wurden.

Eine besondere Attraktion ist das von Wittmunder Schülern produzierte Hörspiel zur „Todesfahrt der Vegesack“.

Die Ausstellung zeigt am Beispiel der Ora Et Labora den Alltag eines Frachtenseglers zwischen 1910 und 1930. Ausgestellt werden u.a. die originalen Logbücher des Kapitäns der OEL. In der Kajüte eines baugleichen Schiffes aus dem Jahr 1912 können die Besucher Erinnerungen von Zeitzeugen an Harm Jansens lauschen. Der Kapitän der OEL war bereits zu seiner Zeit als „Original“ bekannt.

Die Sonderausstellung ist ein Beitrag des Deutschen Sielhafenmuseum zum Projekt „Abenteuer Wirklichkeit“

Die neue Flagge unseres Museumshafen in den Maßen 40 * 60 cm ist zum Preis von 15 € ab sofort über unseren Museumsladen, bzw. die Museumsverwaltung zu bestellen. Eine Zierde für jedes Schiff und Garten!